Bilderrahmen/Schattenfugenrahmen selber bauen leicht gemacht - Wer kennt das nicht? Man hat ein schönes Kunstwerk gemalt oder erworben und benötigt noch den passenden Bilderrahmen, um das Kunstwerk richtig in Szene zu setzen. Bilderrahmen müssen bei Kunstwerken auf Leinwand meist von Hand eingepasst werden und sind daher oft sehr teuer. Wir zeigen Euch nun wie Ihr preiswert einen hochwertig aussehenden Schattenfugenrahmen selber bauen könnt. Abhängig von den Trocknungszeiten eurer Materialien solltet ihr ein bis zwei Stunden Zeit hierfür einplanen. Die Kosten varieren je nach Format zwischen 10 und 30 Euro.

Schattenfugenrahmen / Bilderrahmen selber bauen

Das gezeigte Bild des Künstlers Albin Rebuz "Voll Banane" und viele weitere einzigartige Originalwerke findet ihr in unserem Online Shop für Oirignalkunst.

Materialliste: Das braucht Ihr.

  • 1-2 Winkelleisten Tanne/Fichte (je nach Format) à 2,40 m
  • eine Gehrungssäge oder eine Holzsäge + Schneidlade
  • Holzleim ( am besten schnell trocknend)
  • Spanngurt
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Tacker
  • 4 Schrauben
  • Acrylfarben
  • Acryl- und Lackpinsel
  • Kreppband
  • Akkuschrauber

Tipp: Schaut zunächst was Ihr schon zu Hause habt, bevor Ihr in den Baumarkt fahrt.

Bilderrahmen selber bauen in 5 Schritten

- So einfach baust du einen hochwertig aussehenden Schattenfugenrahmen für dein Bild -

Schritt 1: Winkelleisten zu schneiden

Im 1. Schritt schneidet Ihr mit der Gehrungssäge oder einer Holzsäge 4 Winkelleisten dem Format eures Bildes entsprechend zu. Möchtet Ihr beispielsweise einen Bilderrahmen für ein Kunstwerk mit dem Format 80 x 80 cm bauen. So schneidet Ihr die Leisten auf das Format 81,5 cm x 81,5 cm zu. Ihr addiert also jeweils 1,5 cm zur Höhe und 1,5 cm zur Breite eures Bildes hinzu. Bitte hebt euch kleine Dreicke aus den Verschnittresten auf. Diese braucht ihr im nächsten Schritt.

Schritt 2: Die Winkelleisten zusammen leimen

Habt Ihr eure Winkelleisten zurecht geschnitten, ordnet Ihr im 2. Schritt die 4 Rahmenleisten im Rechteck an. Dabei ist es wichtig, dass ihr einen ebenen Untergrund habt. Am besten legt ihr eine Unterlage unter die Leisten. Dann tragt ihr den Holzleim auf die Ecken auf und presst die Holzleisten an allen 4 Ecken aufeinander. Zusätzlich klebt ihr die kleinen Dreiecke aus den Überbleibseln der Winkelleisten in die Ecken. Euer Rahmen hat nun schon die richtige Form. Legt nun den Spanngurt um den Rahmen und zieht ihn vorsichtig an. Nicht zu fest, sonst gerät der Rahmen aus der Form. Nun lasst Ihr euren Rahmen trocknen. Schaut am besten auf der Packung des verwendeten Holzleims nach, wie viel Zeit der Holzleim zum Trocknen benötigt. Hier gibt es je nach Produkt große Unterschiede.Wir empfehlen Expressholzleim. Das spart Zeit.

Schritt 3: Passt das Bild in den Rahmen?

Bevor der Holzleim ganz ausgehärtet ist, könnt ihr schon mal schauen, ob das Bild auch in den Rahmen passt. Legt das Bild einmal vorsichtig in den Rahmen ohne den Rahmen zu verschieben. Sollte der Rahmen noch nicht perfekt sitzen, könnt ihr den Rahmen nun noch in die richtige Form schieben und kleine Korrekturen vornehmen. Wollt ihr auf Nummer sicher gehen, bietet es sich gerade bei größeren Formaten an, den Rahmen zusätzlich an den Ecken jeweils mit einem Tacker zu befestigen. Bei kleineren Formaten ist das nicht nötig

Schritt 4: farbliche Gestaltung des Bilderrahmens

Nun geht es an die farbliche Gestaltung eures Bilderrahmens. Tragt die Acrylfarbe mit einem Lackpinsel großzügig auf, achtet bei der Farbwahl darauf, dass sie zu eurem Kunstwerk und/oder eurer Einrichtung passt. Ihr könnt für die Grundierung zum Beispiel die Farben schwarz, weiß, silber oder gold verwenden. Grundsätzlich ist natürlich jede Farbe möglich, die euch gefällt. Habt ihr die eine Seite des Rahmens bemalt, wartet kurz bis die Farbe trocken ist, dreht den Rahmen um und bemalt dann die andere Seite des Rahmens. Wenn ihr Lust habt könnt ihr den Rand des Bilderahmens noch farblich absetzen. Das ergibt einen schönen Effekt, der das Bild passend untermalt. Hierfür klebt ihr den Rand des Rahmens zunächst mit Kreppband ab, um eine saubere Umrandung zu ermöglichen. Dann bemalt ihr den Rand mit dem einem Acrylpinsel einmal ringsherum. Wartet kurz bis die Acrylfarbe getrocknet ist und entfernt das Kreppband vorsichtig. Wir empfehlen eine schwarze Grundierung mit einer silbernen oder goldenen Umrandung. Ein schlichter und zugleich eleganter Rahmen, der euer Kunstwerk perfekt in Szene setzt.

Schritt 5: Das Bild in den Rahmen schrauben

Ist der Rahmen komplett trocken, könnt Ihr das Bild in den Rahmen legen und mit einem Schlitzschraubenzieher ausrichten. Geht mit dem Schraubenzieher zwischen Bild und Rahmen bis die Abstände, die sogenannte Schattenfuge, optimal ausgerichtet ist. Dann dreht das Bild herum und schraubt in jede Ecke mit dem Akkuschrauber jeweils eine Schraube ein, um das Bild im Rahmen zu befestigen.Tadaa euer selbstgebauter Schattenfugenrahmen ist fertig. Wir hoffen Ihr seid mit eurem Ergebnis zufrieden.

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